Marianne Deml fordert aktivere Wirtschaftspolitik für den Landkreis – mehr Anreize für Unternehmen schaffen
Die Landratskandidatin und CSU-Kreisvorsitzende Marianne Deml fordert eine bessere Wirtschaftspolitik für den Landkreis Schwandorf. „Wir brauchen jetzt eine aktive und progressive Zusammenarbeit mit den Unternehmen, um die Wirtschaft im Landkreis langfristig zu stärken“, erklärte Deml, die dazu bereits intensive Gespräche mit der bayerischen Wirtschaftsministerin Emilia Müller sowie den Abgeordneten Otto Zeitler und Hans Hofbauer geführt hat. Der geplante Rückzug der Firma Grammer aus dem Innovationspark Wackersdorf sei bedauerlich und zeige die Notwendigkeit einer konsequenteren und unternehmerfreundlicheren Politik auf. Für die betroffenen Grammer-Mitarbeiter werde sich Deml für sinnvolle Lösungsmöglichkeiten einsetzen. Folgen für den Innovationspark habe die Entscheidung Grammers jedoch nicht, versicherte ihr Peter Häckl, Standortleitung BMW Innovationspark Wackersdorf, auf Anfrage bereits am 2. Dezember 2007.
„Die Politik kann interne Unternehmensentscheidungen nur bedingt beeinflussen. Was wir aber tun können ist, die richtigen Rahmenbedingungen für eine aktive Wirtschaftspolitik im Landkreis zu stellen“, betonte Deml am Freitag. Intensive Gespräche zur Verbesserung der hiesigen Standortpolitik für Unternehmen wurden bereits mit der neuen bayerischen Wirtschaftsministerin Emilia Müller und den Abgeordneten Zeitler und Hofbauer geführt. „Wir müssen unsere guten Kontakte in den bayerischen Landtag und den Bundestag, um unseren Landkreis mit Entschiedenheit weiter voranzubringen“, erklärte die CSU-Politikerin und forderte alle Entscheider in Wirtschaft und Politik zum engagierten Mitmachen auf. „Jeder ist wichtig, um sich an seinem Platz einzubringen für eine gute Zukunft unseres Landkreises“.
Den geplanten Rückzug der Firma Grammer aus dem Innovationspark Wackersdorf bedauert die Landratskandidatin und kündigte zugleich an, sich für eine gute Lösung für die betroffenen Mitarbeiter einzusetzen. Für die Zukunft des Innovationsparks sieht die CSU-Kreischefin derzeit keine Gefahr. Auf ihre schriftliche Anfrage hin teilte ihr bereits vergangene Woche der Standortleiter von BMW, Peter Häckl, mit, „dass trotz möglicher singulärer Veränderungen das Gesamtkonzept Innovationspark Wackersdorf nicht gefährdet, sondern weiterhin erfolgreich sein wird“. Das Standortkonzept sei auf flexible Markt- und Wirtschaftsbedingungen vorbereitet, so Häckl gegenüber Deml. Einzelne Veränderungen in der Ansiedlung des Innovationsparks seien daher durchaus verkraftbar.